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===='''Zur Beschreibung der Siegel'''==== Die Nürnberger Meistersiegel weisen bis auf wenige Ausnahmen die gleiche Grundform und Größe auf. In einer leicht ovalen Rahmung werden Initialen und Figuren zu individuellen Motivengruppen zusammengesetzt. In den meisten Fällen bildet das Steinmetzzeichen als traditionelles Meisterzeichen der Steinmetzbruderschaften, bzw. der Steinmetz- und Steinhauerzünfte, das zentrale Element des Siegels. Daneben finden sich oft zwei bis drei Initialen in lateinischen Großbuchstaben. Mitunter werden diese monogrammartig mit einer Marke verschränkt. In nur wenigen Fällen tritt eine Figur, z.B. ein Bär (MS-006), an die Stelle der Steinmetzmarke. Als weitere Beizeichen weisen viele Motive begleitende Sterne auf, die vermutlich auf den Rang des Sieglers innerhalb der Bruderschaft hindeuten. Unter den erfassten Nürnberger Meistersiegeln finden sich Marken mit ein, zwei, drei oder sechs begleitenden Sternen. Bei der Beschreibung der Siegel werden zur Vereinheitlichung fünf Kategorien unterschieden: 1) Abmessungen, 2) Rahmenform, 3) Marke/Figur, 4) Initiale, 5) Beizeichen. Das Steinmetzzeichen setzt sich in der Regel aus Strichen zusammen, die zu geometrischen Figuren kombiniert werden. Damit gleichen sie in ihrem Wesen und Herkunft der sogenannten Hausmarke. Die Hausmarke, auch als Hofmarke bekannt, gehört zu den ältesten überlieferten heraldischen Abzeichen und lässt sich in ihrer Entstehung im nord- und mitteleuropäischen Raum bis in vorgeschichtliche Zeit zurückverfolgen. Die Hausmarke diente zur Kennzeichnung von Eigentum und wurde auch als Sippenzeichen innerhalb des Hofs bzw. des Geschlechts zumeist über die männliche Linie vererbt. Auch in Nürnberg gab es eine lange Tradition solcher Haus- und Meistermarken. Die Beschreibung der Marke folgt im Wesentlichen den festgelegten terminologischen Richtlinien der Heraldik. Wie in der Blasonierung üblich, wird das Motiv über seine heraldisch linke und rechte Seite beschrieben, wobei heraldisch rechts als „vordere“ und heraldisch links als „hintere“ Seite bezeichnet werden. Grundelemente der Marke sind der (zumeist lotrechte) Schaft, die Sprosse (waagerecht) und die Strebe, bzw. Abstrebe. Zur weiteren Terminologie der Elemente und ihrer Kombinationen sei auf das [[Glossar]] verwiesen. Die Beschreibung der Marken reicht in der Regel bis zur detaillierten Benennung der Endungen von Sprossen oder Streben. Im Fall der Meistermarken sind diese fast immer „rechtschnittig getatzt“ (siehe [[Glossar]]), so dass hier auf die genaue Beschreibung verzichtet wurde. <div>
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